W210, der geschmähte Klassiker?

Als gegen Ende 1995 die ersten Exemplare der damals neuen E-Klasse der Baureihe W210 zu den Händlern rollten, war der Aufschrei groß! Eine E-Klasse mit Vieraugen-Gesicht und Rückleuchten in Spiegelei-Optik, was haben sich die Schwaben bloß dabei gedacht… Wie bei jedem Modellwechsel hörte man sie jammern, die Traditionalisten. Der W210 wäre kein richtiger Mercedes mehr, optisch wie ein Koreaner und keinesfalls in der Lage, seine beliebten Vorgänger W123 und W124 zu beerben.

Einige Jahre nach dem großen Aufschrei, mittlerweile hatte man sich an das Vieraugen-Gesicht gewöhnt, weitere Modelle wie zum Beispiel der CLK kamen mit dieser umstrittenen Visage auf den Markt, kam dann der nächste Schlag für den W210 und damit das endgültige Image-Tief! Denn viel zu früh nagte der Rost an Türen, Hauben und dem Vorderachsträger. Nach 6 bis 8 salzreichen Ösi-Wintern sah so mancher ungepflegte W210 aus wie ein nigerianischer Fischkutter. Mercedes tauschte großzügig Türen, Hauben und Heckdeckel aus, lackierte auf Kosten des Hauses ganze Autos neu, doch der Ruf des W210 war bereits ruiniert. Auch weil nachgebesserte Autos nach einigen wenigen Wintern wieder zu rosten begannen, an den bereits lackierten Stellen und an ganz neuen Stellen leider auch. 😉

Doch die Modellpflege (MoPf) im Jahr 1999 sollte die Wende bringen, der 210er wurde eleganter, bekam mehr Elektronik im Innenraum und neue Motoren, doch damit fingen viele Probleme erst an. Die Rostvorsorge wurde leider trotz anders lautender Beteuerungen von Seiten des Werks nicht besser, mit dem Multifunktionslenkrad samt Bordcomputer zogen Elektronikprobleme und Pixelfehler am Instrumentenbrett  ein und viele andere Kleinigkeiten rund ums Auto sorgten für Frust und schlechte Laune. Beim Modellwechsel zum W211 im Jahr 2002 weinte dem 210er niemand auch nur einen Träne nach.

Den Ausschlag für diesen Artikel gab ein Satz in der aktuellen Youngtimer 3/2011, in der Alf Cremers im Pseudo-Vergleich W123 gegen W124 T-Modell „Qualitativ sitzt er (der W124, Anmerkung des Autors) sogar locker den 210er aus, der – obwohl jünger – schon angezählt ist.“ schreibt. Doch ist der W210 wirklich so schlecht, wie alle sagen? Ein Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger, ein „stilloses Problemauto mit Asiatenoptik“, wie es ein Mechaniker mir gegenüber ausdrückte?

Ich habe den W210 immer als ausgesprochen angenehmen, besonders im Innenraum klassisch eleganten großen Wagen empfunden, auch wenn ich nie einen besessen habe. Vielleicht werde ich mir einmal einen kaufen, auszuschließen ist es nicht. Denn als Vorreiter des Vieraugen-Gesichts gebührt dem W210 ein Platz im Youngtimer-Universum genauso wie einer in den Geschichtsbüchern der Marke mit dem Stern.

Neun Jahre nach Produktionseinstellung sind immer noch viele E200 CDI und E220 Diesel mit Laufleistungen jenseits der 600.000km im Taxialltag unterwegs, zahlreiche Pensionisten schwören auf ihre gehegten und gepflegten E200 Classic und gar nicht so wenige Muttis kutschieren die Kinder der Nachbarschaft und natürlich auch die Eigenen im E290 Turbodiesel T-Modell in die Schule und zum Sportunterricht.

Wählt man ein gut gepflegtes Exemplar mit seriöser Vorgeschichte und konservativer Technik (Wirbelkammer-Diesel, kleine Benziner), im Idealfall noch als Vor-MoPf, kann man auch mit dem W210 glücklich werden. Denn dann fallen die Probleme neuer Autos (Injektoren, Hochdruckpumpen, Elektronikausfälle usw.) weg, man muss nur den Rost im Auge behalten und sich mit all den Problemchen (defekte Fensterheber, tote Schiebedächer, Verschleiß usw.) herumschlagen, die andere Autos auch entwickeln, wenn sie alt werden.

Hat es der W210 verdient, gemoppt und verlacht zu werden? Oder handelt es sich bei diesem Wagen um eine der meistunterschätzten Baureihen von Mercedes-Benz?

Eure Meinung interessiert mich sehr, hinterlasst ein Kommentar und teilt mir eure Meinung mit! Ich bin sehr gespannt drauf!

Wierus

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Über Lukas

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33 Antworten zu W210, der geschmähte Klassiker?

  1. YoungtimerBlog schreibt:

    Ich hatte ihn knapp 2 Jahre lang als 200er T-Modell. Konzeptionell ausgezeichnet, qualitativ [97er] leider wirklich begrenzt gut. 5jährig verkauft mit 5 signifikanten Roststellen, bei denen zu allem Überfluss der Mercedes Händler sich nicht in der Pflicht sah, weil die Garantie keine Garantie gegen Rost, sondern gegen Durchrostung ist… Traumhaft. Wurde durch einen 98er Legacy ersetz.

  2. Hannes schreibt:

    Ehrlich gesagt war der W210 eines der ganz wenigen Autos das mir bei der Einführung auf Anhieb besser gefallen hat als der Vorgänger, und ich find die Optik bis heute gelungen.Schade nur daser technisch so schlecht wegkommt, aber ich glaub auch daß es wenig besseres aus der Zeit gibt

    Gruß Hannes

  3. Dennis Ka schreibt:

    Durchrostung beim W210 ist natürlich bei allem Fahrkompfort ein Thema, dass einem den Spass an diesem Auto nehmen kann-wir haben den Wagen auch in der Familie-als Common Rail CDI 6 Gang mit allen Karrosseriemängeln, mal gucken was die Zukunft noch so bringt-Info für Deutschland: Diesel sind bei uns praktisch nur ab Euro 3 + DPF sinnvoll zu fahren (470€Tax), Euro 2-nix Umweltzone City, Euro 1 steurlich unbezahlbar (750€ Tax).. Daher gehen alte Daimler den weg alles irdischen: in den Export

  4. Pingback: Kult-Youngtimer im Test II/X: Mercedes W124 « Youngtimerblog's Blog

  5. Gerhard Schummel schreibt:

    Wegen der Umweltzone Stuttgart musste ich vor etwas mehr als einem Jahr meinen geliebten (rostfreien) w124 200D abgeben – 2000€ für eine grüne Plakette hätten sich bei dem Auto (400Tkm) nicht gelohnt. Ich habe mir über Wochen mehrere w210er CDI angeguckt und nicht ein rostfreies Exemplar gefunden, Rost findet man spätestens wenn man sich die Autos von unten anguckt (Motorträger…). So habe ich mir schließlich einen w124 250D aus Opa-Hand mit wenigen km gekauft und mit DPF nachgerüstet. Klar, der w210 ist das viel viel modernere Auto, bietet mehr Platz, besseren Fahrkomfort, mehr passive Sicherheit. Dennoch glaube ich, mit dem 250D einen Freund fürs Leben gefunden zu haben, der mit Zeit eher noch mehr Wert wird, wenn ich ihn weiterhin liebevoll pflege. Und: Der w210 ist heute nur noch „ein altes Auto“, der w124 dagegen schon fast wieder ein cooler Klassiker.

  6. Pingback: Kult-Youngtimer im Test II/X: Mercedes W124 | Youngtimer-Blog

  7. shepherd schreibt:

    Mein Fazit:
    210er T-Modell, gebraucht aus erster Hand, gekauft bei der Mercedes-Niederlassung, 140000 km gefahren, immer bei Mercedes Scheckheft- und beim mir Wattestäbchengepflegt.
    Positiv:
    Unglaublich viel Platz und Komfort, kein messbarer Ölverbrauch, Automatik butterweich bis zum Verkauf mit 230000 km
    Negativ:
    Pro Jahr MINDESTENS 2500,- EUR außerplanmäßige Reparaturen (Steuergerät, Federbrüche, Niveaudämpfer, Pixelfehler, Elektronikdefekte, Wassereinbrüche, immer wieder Fahrwerksteile…)
    …und ROST, ROST, ROST………….ÜBERALL ROST (Kulanzreparatur hat dann doch ein knappes Jahr gehalten)
    Verkauft im Alter von 10 Jahren für 7,5% des Neupreises nach Kirgistan.
    Für mich das mit Abstand enttäuschendste Auto aller Zeiten
    ***NEVER EVER***

    • RainMan schreibt:

      Für mich das mit Abstand enttäuschendste Auto aller Zeiten
      ***NEVER EVER***

      Kann diese Aussage von Shepherd nur voll bestätigen. In 2001 gekauft und jetzt mit rund 300.000 km an allen Ecken und vielen Teilen am Ende! Totalschaden Automatikgetriebe trotz mehrmaligen Ölwechseln, Rost ohne Ende der immer wieder sogar durch Sandstrahlen beseitigt wurde, Elektrikprobleme, Ausfälle und dann noch ein Freundlicher, der bei jeder Frage zum Fahrzeug eine Rechnung schreiben will.

      Eine volle Verarschung des Kunden verglichen mit dem W124.

      Das schlimmste Auto seit 40 Jahren Automobil, einfach unglaublicher Schrott auf 4 Rädern. Nochmal Daimler nach diesen „Erfahrungen“? Nein, danke, lieber gar nichts als dieses „Beste“-

  8. früherer DaimlerFan schreibt:

    Fahre seit 2000 einen W210 270cdi T. Hatte an typischen Stellen Rost, Fahrer und Beifahrertür. Wurde von Mercedes versorgt. Als später größere Roststelle an Heckklappe hinzu kam, wollte Mercedes mir nicht mehr helfen. Sehr enttäuschend, habe dann für viel Geld bei Lackierbetrieb versorgen lassen. Nun hoffe ich auf Ruhe und überlege gerade, ob ich die nun anfallenden Verschleiß -reparaturen Stoßdämpfer Auspuff überhaupt noch ausführen lassen soll. Oder den Wagen abstoßen und Ersatz besorgen?

    • Lukas Wieringer schreibt:

      Ich würde ihn loswerden, bevor die Probleme mit dem modernen Diesel losgehen, sprich die Injektoren zu tauschen sind, die Hochdruckpumpe draufgeht und die Commonrail-Leitungen mit Spähnen verseucht usw. … Alles sehr teuer und vor allem sehr wahrscheinlich bei alten Commonrail-Dieselmotoren. Eine Suche bei mir im Blog wirft ein paar interessante Artikel zu diesem Thema aus.

      Lukas

  9. S. Meisen schreibt:

    Ich fahre seit 3 Jahren einen 98´er 200 E, der bis auf etwas Rost an der Vorderachse rostfrei ist. Der Wagen wurde aus erster Rentnerhand übernommen und ist in seinem Leben nur zwei Winter genutzt worden. Er steht von März bis einschl. September draussen und von Oktober bis einschl. Februar in der Garage. Es handelt sich um eine sehr solide Limousine, die mit schönen Extras das Autofahrerleben erleichtert und einen senftenähnlichen Fahrkomfort bietet. Er reicht nicht an die Solidität seines Vorgängers W 124 heran, den ich ebenfalls 9 Jahre Sommer wie Winter als 200 D gefahren habe. Es müssen schon einmal knarrende Sitze, oder Geräusche aus dem Schiebedach-Mechanismus usw. in Kauf genommen werden. Zusammenfassend gesagt, würde ich mir dieses Modell aus gepflegter Rentnerhand noch einmal kaufen. Wichtig wäre der Einkauf eines der seltenen noch rostfreien Exemplare, um dann diesen Status möglichst zu erhalten. Es wird vielleicht einmal ein seltener Klassiker, da die meisten bis dahin schon auf dem Autofriedhof liegen.

  10. Stefan N. schreibt:

    Mit dem W210 gibts zur Zeit viel Auto um wenig Geld. Wir haben uns vor drei Jahren für einen 96er E 230 entschieden, der vom einzigen Besitzer immer gepflegt und gewartet worden ist. Die Thematik mit Rost war uns bekannt, aber nicht alle sind davon betroffen, wie unser Wagen. Beim W210 ist der Preisunterschied zu BMW 5er, Audi A6 auf jeden Fall spürbar. Vor allem bei den Benzinmotoren sind die Preis niedrig, was bei dezenter Km-Leistung pro Jahr sich rechnen kann. Die Kritik an „das ist kein Mercedes mehr“, „alles Rostlauben“ ist übertrieben: die Technik ist, vor allem bei den kleinen Benziner, simpel und solide. Bei den Teilen hat man viel Auswahl zu dezenten Preisen. Dass beim Material etwas gespart wird (Türverkleidungen im Altern, dünne Drähte bei den Lichtern haben Wackelkontakt und wollen nachgebogen werden) ist, ist auch bei anderen Herstellern so. Der W210 ist ein angenehmer Reisewagen auch nach 18 Jahren mit akzeptablen Verbrauch (bei uns sind es Überland unter 8 Liter) , großem Angebot an Ersatzteilen und hervorragendem Platzangebot. Beim Rost hilft vorbeugen: regelmässig waschen, Rostansätze zumindest provisorisch ausbessern und vorm Winter den Unterboden und Hohlräume kontrollieren, ggf. mit Seilfett oder Wachs versiegeln.
    PS: bzgl. Rost hätte ich bis jetzt keine Unterschiede bei den Baujahren ausgemacht. Habe schon gute Vormopf gesehen und reudige Mopf2.

  11. Angelo R., München schreibt:

    4Matic-Modelle wurden KOMPLETT in Österreich (PUCH/MAGNA) gefertigt – Lackieren inklusive. Hatte bereits zwei Vor-Mopf W210 (aktuell: E 280 4Matic Vor-Mopf). Keinerlei Rost (in geringem Umfang oberflächlich Flugrost (zwischen 1 und 2 mm Durchmesser) seitlich unter der Beplankung. Da hatten es die vollbeplankten W124 besser. Fahrtechnisch sehr, sehr gut. Und bei der Vor-Mopf-Version weniger Elektronik, ein einfaches Lenkrad mit Airbag. Fünf Gänge, sehr elastisch, viel Raum, beinahe Traum. Daneben einen W124 230 CE (Mopf1), W126 500 SEL (Mopf1). Beide zeitlos schön … für die schönen und schönsten Tage. Technisch/komfortbezogen geht W210 DEUTLICH vor.

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  13. turboseize schreibt:

    Als der rauskam fand ich den ganz furchtbar. Mittlerweile könnte ich mir einen 210er durchaus vorstellen. Was man sich halt im Laufe der Jahre schönguckt…

    Mein Berliner Benz-Schrauber hält den 210er dem 124 für technisch überlegen, weil (mit Ausnahme der frühen Commonrail-Diesel) mechanisch genauso haltbar, aber laut seiner Aussage deutlich schrauberfreundlicher.

    Der 210 steht und fällt mit dem Rost.

  14. Uwe Siegert schreibt:

    Hallo Leser,
    habe einen 240 T,Benziner, der ist 16 Jahre alt, wenn man ein bisschen Verständnis für alte Karren hat, ist der Rost kein Problem. Für Schlippsträger eher ungeeignet.Mit Messingbürste, Zinkspray und Unterbodenschutz ist viel gemacht. Original Spray ist bei ATU erhältlich ( 250 ml 11 €).
    Habe 310000 km weg, bei 250000 Steuerkette bei MB gewechselt, ja kostet ein bisschen, aber ich werde den 6 Zylinder nicht abgeben, man kann ihn locker halten, Fahrwerk und so was bei Wald- und Wiesenwerkstatt, aber wenn´s um die Maschine geht, ist Benz gefragt.Sagenhafter Spritverbrauch, um die 9 Liter, meine Trabbis haben mehr gesoffen.Raumwunder, Ersatzteile müssen nicht unbedingt von MB kommen. Auspuff ohne Kat´s um die 300 Glocken, Stoßdämpfer vorn Paar 60 €, die hinten halten ewig. Bei Zentral Luftfederung sieht es natürlich mit den Preisen ganz anders aus. Auch Maschinen mit Kompressor und Turbo sind nicht so cool, wenn Probleme, dann nicht billig, aber Mercedes ist Mercedes, man muss sich überlegen, wann zum Kumpel geht, oder MB einschaltet.
    Grüße
    Uwe aus GRH

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  16. Gehringer schreibt:

    Ich kann nur empfehlen einen aus Holland zu kaufen, da es da kein Salz gibt. Meiner ist Bj. 1996 und hat so gut wie kein Rost, weil er die ersten 10 Jahre in Holland verbracht hat.

  17. Peter W. schreibt:

    Mein 240T Benziner ist von 3/99 – 16 Jahre, 170.000km und erst jetzt kommt die erste leichte Rostbildung an klassischen Stellen der Heckklappe. Kann man eigentlich nach 16 Jahren nicht so sehr meckern… Allerdings will MB für eine neue Klappe 3000€ berechnen, das würde den Zeitwert überschreiten… MB Werkstatt-Löhne sind einfach zu teuer…

    • Ralph schreibt:

      Gebrauchtes Teil organisieren und beim freundlichen Lackierer um die Ecke kostet es dann vielleicht 500……. oder selbst entrosten..
      also ich will auch noch sagen, bei VW Passat oder Polo rosten die Heckklappen, nicht vergessen….

  18. Mercedes Benz schreibt:

    Viele Autos haben viele Probleme..
    Injektoren, Rost, Niveau etc muss man halt im Auge behalten aber es ist relativ günstig zu bewerkstelligen..Wer zur Vertragswerkstatt fährt ist selber schuld.
    Aaaber: der 320 CDI War ein Monster..zu einer Zeit war es ein Monster von einem Diesel und alleine dafür hat er Respekt verdient..ich hatte ein schwarzes T-modell mit Leder, Klima, Command usw..4 Jahre gefahren, etwas reingesteckt…aber jedes mal wenn ich aufs Gas getreten bin und das fast 2 Tonnen schwere Schiff losmaschiert ist wie eine Horde Büffel, habe ich einen halbsteifen bekommen..udn dazu der Mercedes Fahrkomfort und innen ein zeitlos edles Ambiente….
    Keine Ahnung..vllt bin ich sentimental udn der 124er ist noch ne andere Kategorie..ein Auto für die Ewigkeit..aber es hab ihm nicht mit 200 PS und einigen Extras die der 210er hatte….ich habe das Auto lieb gehabt..

    • Ralph schreibt:

      Ach. Endlich mal ein Kommentar mit Eiern…….Andere kaufen für 1000 € einen Benz und jammern noch über teure Daimler Vertragswerkstätten rum…….

  19. ML schreibt:

    Habe seit einiger Zeit einen 97er E280 Avantgarde. Auch meiner ist fast komplett Rostfrei. Leicht am hinterean Radlauf und am Schweller Beifahrerseite vorne gammelt es (minimal-nur beim polieren ist es mir aufgefallen). Ich komme aus dem BMW Lager und Rost war mir bis dahin nicht bekannt…mein E34 rostete überhaupt nicht, obwohl fast 10 Jahre älter und deutlich mehr Kilometer als der 210er -ausserdem wurde er im salzigen Oberbayern bewegt. Technisch kann ich beim 210er nicht meckern…unaufgeregter aber sehr kultivierter Motor, super komfortables Fahrwerk, gute Qualität im Innenraum-vor allem ist ein vergleichbarer BMW E39 gut 1/3 bis doppelt so teuer…ich habe sofort den Unterboden mit Seilfett und Fluid Film konserviert…auch alle Träger, die zum Glück bei mir vällig intakt sind…Generell kann man aber mit Sicherheit sagen, dass der 210er rostanfällig ist-auch kleine Steinschläge fangen sofort zu rosten an, wo ich mit meinen BMWs teilweise viele Winter gefahren bin, bis ich etwas unternehmen musste

  20. arnold schreibt:

    also ich hab jetzt mein dritten 320 Kombi gekauft. der erste ein avantgard. konntest du beim Rosten zuschauen. jetzt hab ich 1,5 Jahren ein 4matic gehabt und in der Zeit 80000 km gefahren ohne Beanstandungen. Ölwechsel,Filterwechsel und Bremsen machen lassen. leider ist vor 3 Wochen die Feder gebrochen vorne und Tüv hat dämpfer hinten beanstandet. Rost Null. und ich pflege meine Autos nur rudimentär. und geschont wird acu nicht. hab mir jetzt wieder einen gekauft und bin ernsthaft am überlegen den 4matig aufzuheben. kein Vergleich zum 123 oder 124. eher mit 126 zu vergleichen vom Komfort her.

  21. Günter schreibt:

    Günter schreibt:
    Ich fahre nunmehr seit sechs Jahren einen E320 – 4matic. Dieser W210er stand die ersten 12Jahre seines Lebens in einer beheizten Garage. Sein Vorbesitzer hat ihn gehegt und gepflegt.
    Somit ein echter Schnapper.
    Ich kann all diese Kommentare über Rost , Pixelfehler und, und, und, nicht nachvollziehen.
    Wenn man dieses Fahrzeug auch nur ein wenig pflegt, hat er problemlos das Zeug dafür ein richtig schicker und komfortabeler Oldtimer mit zeitloser Elegance zu werden.

  22. Frank schreibt:

    Gerade einen E 300 TDT gekauft. 1.Hd, 145tkm, Grüne Plakette nachgerüstet! Fahrkomfort sowie Leistung/Verbrauch top!
    Bisher ein würdiger Nachfolger.

  23. Pingback: Lancia und das Ende mit Schrecken | The way of drive…

  24. Christian Heese schreibt:

    Ich fahre seit beinahe acht Jahren einen W210 E 240 T – Automatik- Bj. 1999 mit einer Laufleistung von 300000 km und er hat mich bezüglich Zuverlässigkeit und Belastbarkeit noch nie enttäuscht. Im Jahr fahre ich 28000 Kilometer und zwar vorwiegend Langstrecke von Wien an die Nordsee und wieder zurück. Schonungslos und gern 220 km/h und dabei spielt es keine Rolle, ob der Wagen voll beladen ist, fünf Personen drin sitzen, oder ich ganz alleine fahre. Er „mäht“ souverän mit 220 km/ h über die Autobahn.
    Es erschließt sich natürlich, dass dadurch das Fahrwerk sehr stark belastet wird und es schon zum Austausch vieler Komponenten (auch an der Zahl sehr teurer Komponenten) gekommen ist.
    Dies liegt aber nicht am w210, sondern an den physikalischen Belastungen der Fahrten.
    Rostproblemchen traten am Batterieboden, der Federaufnahme und der Heckklappe sowie am vorderen linken Kotflügel auf. Türen, Haube sind beinahe einwandfrei an dem inzwischen 18 Jahre alten Auto.
    Ich persönlich finde das T-Modell w210 wunderschön und werde ihn fahren bis der Motor auseinanderfällt und mir dann sofort wieder einen w210 T kaufen.
    Natürlich wurden schon einige Komponenten am Motor getauscht:
    Lichtmaschine, Wasserpumpe, Anlasser -Zahnkranz, Luftmassenmesser, Ventildeckeldichtungen, Ölkühlerdichtung, Lenkgetriebe, aber das ist legitim, da es ja ganz gewöhnliche Verschleißteile sind.
    Und JA, man muss in ein altes Auto (egal welche Marke) Geld investieren. (statistisch 300 Im Jahr).-Dafür gibt es sogar Tabellen. Aber, wenn man sich um seinen w210 wirklich kümmert und bereit ist, zu verstehen, dass ein altes Auto immer Investitionen benötigt, dann besitzt man ein sicheres und absolut zuverlässiges und belastbares sowie sehr kompfortables Auto in welchem man ohne Rückenprobleme oder Unbequemlichkeit bahaglich 1200 oder Mehr Kilometer auf der Autobahn zubringen kann, ohne unnötig durchgeschüttelt zu werden. Am Straßenrand auf den Autobahnen stehen, bei genauerem Hinsehen sehr oft auch wesentlich NEUERE Fahrzeuge / Modelle mit einer Panne.
    Der w210 ist sicher ein Auto, dass nicht jeder, oder nur sehr wenige „schön“ finden, aber wenn, dann liebt man ihn und kann positive Erfahrungen mit diesem Fahrzeug sammeln.
    Pixelfehler sind bei meinem noch nie aufgetreten.
    Die Rückleuchten weisen immerwieder Unzuverlässigkeiten auf, lassen sich aber bequem selber wechseln, wobei oft auch eine neue Lampenfassung ausreicht.

  25. Christian Heese schreibt:

    sorry: 3000 Euro im Jahr, nicht 300.

  26. Christian Heese schreibt:

    Meine letzte größere technische Reparatur liegt jetzt schon 17 Monate zurück.
    Fahrzeug ist ein Benziner.

  27. Bruno M schreibt:

    Ich liebe meinen S210 E430. Er fährt sich viel ruhiger und souveräner im Vergleich zum S124 300-24. Hat auch den geräumigeren Innenraum.

  28. Simon schreibt:

    Ich fahre selbst seit Ende 2013 einen 99er e280 mopf und dieser hat mittlerweile 160000 km.

    Ich fahre in der Woche um die 1200 km und hatte, bis auf das einmal der HLM kaputt war, keine Probleme.

    Ein größerer Nachteil ist das er noch die alte 16 polige OBD Buchse hat, was das Auslesen von Fehlern erschwert.

    Der 204 Ps V6 hat sehr gute Fahrleistungen und das Avantgarde Fahrwerk tut sein übriges damit dieses Auto auch spass macht.
    Klar hat er Rost aber durch regelmäßiges warten hält sich dieser in Grenzen.

    Ich war erst letzte Woche beim TÜV und bis auf einen verstellten rechten Scheinwerfer hatte er keine Mängel.

    Alles in allem war es genau das richtige Auto und wenn man will kann man ihn auch unter 8 l auf 100 km fahren (Autobahn), wie erwähnt macht er keine Probleme ist zuverlässig und aufgrund der Motorisierung auch schnell.
    Und das nach 17 Jahren.

    Die Ausstattung hält sich in Grenzen er hat Leder, ein besseres Audio System mit Navi, Komfortsitz vorne rechts, Sitzheizung vorne und hinten, el. Schiebedach und was sonst noch zur Avantgarde Ausstattung gehört.

    Mit freundlichen Grüßen
    Simon

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