Blick ins Archiv 2: Selbstgeschossenes

Nach dem ersten Blick ins Archiv, in dem ich euch interessante Netzfundstücke gezeigt habe, möchte ich nun zum zweiten Mal mein Archiv öffnen und wieder ein paar interessante, skurrile und teilweise auch ultra-rare Fotos zeigen. Mit dem Unterschied, dass es sich dieses Mal um selbstgemachte Bilder handelt. Teils gibts Anekdoten und Geschichten dazu, bei so manchen Bildern kann ich leider nicht mit Infos dienen. Wenn jemand mehr drüber weiß => ich freu mich über fachkundige Kommentare! 😉

Das erste Bild aus meinem Archiv zeigt den ersten Vorführwagen des Mahindra Goa Pick-Up in Österreich, der auch als Presse-Testfahrzeug herhalten musste. Das Bild entstand im September 2007 während meiner ausführlichen Probefahrt für das Magazin www.allradnews.at. Die Bemühungen des Importeurs Franz Windhaber aus der Steiermark, die Mahindra-Modellpalette in Österreich zu etablieren, wurden damals belächelt, es war wohl richtige Pionierarbeit. Mittlerweile vertreiben österreichweit 12 Händlerpartner drei verschiedene Modellreihen des indischen Nutzfahrzeugherstellers.

Wenn wir schon bei seltenen und außergewöhnlichen Fahrzeugen sind, darf der Dienstwagen des Koreanischen Botschafters in Wien nicht fehlen. Dabei handelt es sich um einen mächtigen Hyundai Equus VS460, ausgestattet mit einem 4,6 Liter V8-Benziner und 390 PS. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es den Wagen nie offiziell in Europa zu kaufen gab, es handelt sich um einen Grauimport speziell für den Botschafter. Auf seinen Fahrten durch Wien sorgt der bei uns völlig unbekannte und auf Fotos im Vergleich zu den realen Abmessungen geradezu zierlich wirkende Wagen regelmäßig für offene Münbder und ratlose Blicke.

Doch nicht nur in Wien gibts rare Autos, die es bei uns gar nicht geben dürfte. 😉 Auch in Graz lassen sich immer wieder unbekannte Autos blicken, AVL (http://de.wikipedia.org/wiki/AVL_List) sei Dank. Denn nicht nur renomierte europäische und japanische Hersteller lassen teilweise ganze Motoren in Graz entwickeln, die Firma AVL optimiert auch das Abgasverhalten bestehender Motoren nach europäischen Standards, und so finden natürlich öfters Testfahrten in und um Graz statt. Bei so einer Testfahrt, oder besser gesagt bei einer Pause währenddessen, ist mir 2009 ein Chery Eastar 2.4AT mit Probefahrt-Kennzeichen vor die Linse gefahren. Eine völlig unscheinbare Limousine mit Mitsubishi-Lizenztechnik, die auch als Daewoo Magentis, Hyundai Lantra oder Opel Vectra durchgehen könnte.

Doch nicht nur interessante Autos bekommt man gelegentlich zu sehen, so manche Interpretation der neuen Rechtschreibung sticht mir auch von Zeit zu Zeit ins Auge. Als Beispiel muss ein Sicherheitsunternehmen herhalten:

Besser, wenn man´s dann erst gar nicht lesen kann. So wie auf diesen Nummernschildern von Autos, die hier in Wien herumfahren. Wer kann die Herkunftsländer nennen?

Und als Abschluss eine interessante Art, das Fenster eines Abbruchhauses blickdicht zu verrammeln. Was man mit einer Isetta-Front nicht alles anstellen kann…

Wierus

Über Lukas

Mit Herz und Hirn - immer hinterm Lenkrad und am Puls der Straße.
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Eine Antwort zu Blick ins Archiv 2: Selbstgeschossenes

  1. YoungtimerBlog schreibt:

    Der Vorgänger des großen Hyundai sah irgendwie noch lässiger aus – ein bisschen wie ein aufgepusteter XG30. Ziemlich fest aufgepustet allerdings

  2. Morten Schrat schreibt:

    Das zweite Kennzeichen ist eines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. In Dubai sieht man solche.

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