Der Schöne UND das Biest

… oder besser: Das Biest kann auch schön sein.

Euch ist sicherlich nicht verborgen geblieben, wie unterschiedlich zwei idente Automodelle aussehen können. In bestimmten Ausstattungsvarianten und/oder mit einigen Extras wird aus so manch hässlichem Entchen ein schöner Schwan. Als schönes und hässliches Beispiel kann mein treuer Alltagsgefährte gelten.

Als GL-Basismodell ohne Extras, mit den kleinstmöglichen Reifen samt Radkappen und einer Anhängerkupplung am Heck ist der Subaru Legacy der dritten Generation alles andere als ein Augenschmeichler:

Dass es auch anders geht, seht ihr unten. Ein facegelifteter Legacy B4 als Limousine. Im Prinzip das gleiche Modell wie oben, und doch ganz anders. Alufelgen, Seitenschweller, Stoßstangen, Kühlergrill und andere „Kleinigkeiten“ getauscht und schon muss sich der Legacy BE nicht mehr verstecken.

Bevor ich euch nach euren Beispielmodellen frage, möcht ich euch noch ein Beispiel bringen. Noch so ein Modell, bei dem die optische Erscheinung sehr stark von der Ausstattungs- und Extraliste bestimmt wird, ist die C-Klasse W202 von Mercedes-Benz. Mittlerweile auch schon auf dem Weg zum Youngtimer btw.. Als Beispiel für das hässliche Biest muss wiedermal eines meiner Ex-Autos herhalten:

Grusel… Schmale Räder, hinten komplett im Radkasten verschwunden, schwarze Schürzen und Seitenschweller und ein Kühlergrill der nach Sparversion aussieht. Doch es geht auch anders, siehe unten. Zugegeben, die Frontstoßstange am Beispielexemplar ist ein Eigenbau, doch der C230 K sieht stimmig aus und wurde nur mit Originalteilen aus dem MB-Regal bestückt. Geht doch!

Sieht fast so aus, als wären alle meine bisherigen Autos nur als negative Beispiele zu gebrauchen. Doch auch ich hab es schon einmal richtig gemacht. Mit meinem Galloper, der mich leider viel zu früh verlassen hat. Als ich ihn gekauft habe, war er hässlich³. Zu kleine Räder, unzählige Händleraufkleber, grässliche Radkappen, schiefe Schmutztackerl, eine Anhängerkupplung etc., es war gruselig:

Doch mit wenig Geld, ein bisschen Phantasie und etwas Schweiß konnte ich das wahre Potential der Kiste schön auf die Straße bringen. Größere Räder, böse Stahlfelgen und einige Kleinigkeiten mehr und schon wurde aus dem Gruselschlitten ein bullig-eleganter Offroader. Ja, das ist wirklich das Auto von oben:

Fällt euch auch ein Modell ein, das im Basis-Serientrimm einem magersüchtigen Leiterwagen gleicht, aus dem bei großzügigem Ankreuzen auf der Extra-Preisliste aber ein eleganter Wagen wird? Lasst hören…

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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