Blick ins Internet XI: www.gastarbeiterroute.com

Willkommen zum elften Teil der “Blick ins Internet”-Reihe, in der ich euch in unregelmäßigem Abstand interessante, hilfreiche oder lustige Seiten vorstellen möchte, die ich im endlosen Internet gefunden habe.

Diesmal dreht sich alles um die Seite http://www.gastarbeiterroute.com/, die zwar hochinteressant, aber alles andere als lustig ist!

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Fred Kroell hat sich die Mühe gemacht, die umfangreichste und aufwendigste Seite zur legendären, gefürchteten und für so viele tödlichen Gastarbeiterroute zwischen Spielfeld und Radstadt in den Jahren 1965 – 1989 ins Netz zu stellen. Gespickt mit zahlreichen hochinteressanten Infos rund um diese eine Strecke, die heute meiner Generation in der Regel nicht einmal mehr bekannt ist.

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Zahlreiche Schicksale, historische Unfallberichte und schockierende Fotos zeichnen das Bild einer Zeit, in der Heimatlose, die als Fremde in der Fremde lebten, nichts anderes wollten als möglichst viel Zeit in der weit entfernten Heimat zu verbringen. Und diese Sehnsucht mit dem Tod bezahlt haben.

Nehmt euch Zeit und schaut rein, aber beschwert euch nicht, wenn ihr danach das Lied „Griechischer Wein“ nicht mehr hören könnt.

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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3 Antworten zu Blick ins Internet XI: www.gastarbeiterroute.com

  1. Franz Pressl schreibt:

    Ich war als Sanitäter von 1980 bis zum Ende der „Gastarbeiterroute“ auf dieser Strecke tagtäglich im Einsatz. Zu Beginn der Hauptreisezeit war das für uns der blanke Horror. Mehrmals täglich mussten wir zu schweren Verkehrsunfällen ausrücken, es war keine Seltenheit bei einen Verkehrsunfall 5,6,7, Schwerstverletzte anzutreffen, von den Toten ganz zu schweigen, da konnte es schon mal passieren dass man 5 Tote angetroffen hat. Ich habe damals schon begonnen diesen Horror zu dokumentieren. Manche Unfälle waren an Grauslichkeit kaum zu überbieten. Ein Beispiel auf der B113 im Bereich Liezen spiegelt diesen blanken Horror. 3 Tote davon ein Kind und im Straßengraben ein so genannter Lachsack der wohl aufgrund des Aufpralles sich eingeschaltet hat. Unfassbar.

    • gerd schreibt:

      Sehr geehrter Herr Pressl, war 1977 selber beteiligt bei einem Verkehrsunfall bei dem mein Vater getötet wurde.Würden Sie sich mit mir bitte mal in Verbindung setzen?

  2. Pingback: Was bisher geschah… | The way of drive...

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