Redneck Drivestyle

Wie sang schon Frank Zappa? „All what we got here’s American made. It’s a little bit cheesy, but it’s nicely displayed.“

Amis 1

Quelle der Bilder: http://automobile-riekmann.at/

Irgendwann spürt man, dass man reif ist. Seit ich als Kind Knight-Rider und die grandiosen Filme mit Bud Spencer und Terence Hill gesehen habe, wollte ich eine Yankee-Kiste. Große, wogende Straßenkreuzer mit der stilsicheren Eleganz eines Casinos in Las Vegas, der Wendigkeit eines Flugzeugträgers und der Soundkulisse eines Powerboots.

Als überzeugter Fahrer, Sammler und Liebhaber japanischer Autos der 80er Jahre ist man natürlich verwöhnt. Von der Sorgfalt in der Verarbeitung, der unbedingten Zuverlässigkeit und auch vom stets unauffälligen Auftritt. Amis sind da doch das genaue Gegenteil, oder? Lausig verarbeitet, mit fragwürdiger Zuverlässigkeit gestraft und egal wo man damit auftaucht, sprechen einen genau die Leute an, mit denen man nichts zu tun haben will?

red_neck_car

Tatsache? Vorurteil? Es wird Zeit, es selbst heraus zu finden. Nur vorm Tätowieren hab ich Angst und Südstaaten-Kapperln stehn mir leider gar nicht…

L

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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2 Antworten zu Redneck Drivestyle

  1. David Frank Castle schreibt:

    Also soviel zum Thema Objektivität eines Autoredakteurs. Auch unter japanischen Autos gibt es schlechte Autos. Und ich lese ja sehr häufig, dass asiatische Autos in Österreich recht übel wegrosten.

    Amerikanische Autos sind wie allzuhäufig wie für Langstrecken gebaut.
    DIe Aufregerchen sind ja oftmals die Verarbeitung. Aber das ist zudem auch ein gesellschaftliches Problem. Es gibt auch genügend schlecht verarbeitete Europäer. Das wichtigste am Amischlitten sind ohnehin der Platz und der V8. Alles andere kann relativ sein.
    Ein Subaru Boxer kann meiner Meinung nach einfach gar nicht gegen einen 426 Hemi oder einen Max Wedge oder den großen 440 Big Block soundtechnisch anstinken.

    Amerikaner legen oft größere Distanzen zurück als ein Deutscher. 800 km an einem Tag ist keine Seltenheit, wie schon selbst drüben erlebt. Das ist Deutschland von Süden nach Norden.

    Autoredakteure, wie auch Mountainbikeredakteure sind mitnichten objektive Redakteure. Ich komme oft nicht umhin in den Magazinen zu erkennen, dass gewisse Hersteller bevorteilt werden. Da kommt irgendwie auch der Verdacht einer Art von „Bestechung“ auf.

    • Lukas schreibt:

      Natürlich gibt es keine Objektivität. Auch ich habe meine bevorzugten Marken und Modelle. Wie jeder andere auch. Dieser Blog hier soll aber auch gar nicht objektiv sein. Es ist mein Privatvergnügen und damit meine private Meinung. Hochgradig subjektiv. 😉

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