Youngtimer-Marktbericht I: Mitsubishi Pajero L040

Die neue Serie „Youngtimer-Marktbericht“ soll euch in losen Abständen aktuelle Geschehnisse und/oder Veränderungen am heimischen Markt für Liebhaberautos aufzeigen und Interessenten über die momentane Marktlage informieren.

Im ersten Teil dreht sich alles um einen Underdog, der sich langsam, von der heimischen Youngtimer-Szene unbemerkt, zum Liebhaberstück mausert.

Beim Pajero L040 hat sich die Spreu nun fast ganz vom Weizen getrennt, das Angebot nimmt stark ab. Vor einigen Jahren waren die heimischen Börsen noch voll mit verrosteten Rest-Pickerl-Exemplaren und mittelprächtigen Verbrauchtautos. Diese Zeiten sind nun vorbei. Momentan werden gerade die letzten „schlechten“ Pajero der ersten Generation ins Ausland oder an Bastler verscheuert, zu Preisen zwischen 500 und 1500 Euro.

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Das heißt aber nicht, dass der L040 am Aussterben ist, sondern dass der Prozentsatz gut erhaltener Exemplare steigt. 😉 Die Nachfrage bei Nutzanwendern genauso wie bei Sammlern und Fans ist ungebrochen hoch, die letzten „guten“ L040 (wenig Rost, < 200.000km, gepflegt) wechseln zu Preisen zwischen 3500 und 5500 Euro meist in feste Sammlerhände.

L040 Markt

Mittlerweile hat das auch der Fahrzeughandel bemerkt und versucht, mit zurechtgebratenen, als restauriert angebotenen Fahrzeugen einen schnellen Euro zu machen. Die aufgerufenen Preise solcher Exemplare gehen aber in vielen Fällen am Markt vorbei, sind nicht repräsentativ für die Wertentwicklung des Modells.

Pajero 89er Cabrio

Der Weg zum allgemeinen Kultauto wird dem L040 aufgrund der mangelnden Unterstützung der deutschsprachigen Youngtimer-„Fachpresse“ 😉 bei uns wohl verwehrt bleiben, hochgehypt wird da ja schon der VW Bus. Eines steht aber fest: Die Zeichen stehen auf Wertzuwachs, und das ist gut so!

Mitsubishi Pajero L040: Verfügbarkeit **°°°; Preisentwicklung ***°°; Bekanntheitsgrad ****°

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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