Portugal und Überraschungen

Ihr Armen, jetzt musstet ihr lange auf neue Artikel verzichten. Hoffentlich war´s halbwegs erträglich. Ich hab mich den ganzen August in den Urlaub verabschiedet. Mit stark eingeschränkter Internetnutzung, so gut wie keiner Altauto-Beschäftigung und völliger Blog-Abstinenz. Wie das auszuhalten ist? Leichter als gedacht. 😉

Wo ich war? In Portugal. Wie immer fernab der Touristenpfade auf der Suche nach alten Japanern. Doch das sollte nicht so einfach sein.

Als mehrfacher Zypern-Urlauber ist man verwöhnt. Nicht nur, aber auch was die Anzahl an klassischen Japanern der 70er und 80er Jahre angeht. Portugal kennt auch keinen Winter, Salz findet nur im Essen statt und eigene Autoindustrie gab es nie so wirklich, also müssten die Chancen auf eine hohe Dichte an Lustobjekten hoch sein. Aber schon bei der knapp 80 Kilometer langen Fahrt vom Flughafen in Lissabon Richtung Norden ins schöne Óbidos (nur echt mit „sch“ am Schluss) kommen bei mir Zweifel auf. Unzählige Renaults und Peugeots der 90er- und 00er-Jahre, aber nichts Altes dabei.  Bis auf die erholsam geringe Dichte an VAG-Produkten ein Straßenbild wie bei uns. Dafür muss ich nicht 3000 Kilometer weit wegfliegen.

Man achte natürlich aufs Straßenbild!

Na gut, auf der Autobahn kein Wunder. Portugal hat ja noch ein paar Wochen Zeit, sich von seiner japanischsten Seite zu zeigen. To make a long story short: Bis auf ein paar kleine Ausnahmen keine wirklich alten Japaner gesichtet. Schockierend, was?

Entweder hatten sie dort ein rigoroses Abwrackprogramm oder der lokale Fahrstil steht einer langen Haltbarkeit im Weg. Apropos Fahrstil… Als begeisterter Mietautourlauber hab ich schon so einige Länder befahren und so manch skurrilen Fahrstil erlebt. Aber die Fahrerei in Portugal war bisher mit nichts zu vergleichen. Von Sicherheitsabstand hat noch niemand was gehört, bei uns lässt man sogar beim Parken mehr Platz zur Stoßstange des Vordermanns. Wien ausgenommen. Die Landstraßen sind größtenteils eng und unübersichtlich, das scheint aber niemand vom exzessiven Einsatz des Gasfußes abzuhalten. Überholt wird prinzipiell überall und jederzeit und die Unaufmerksamkeit hinterm Steuer wurde wohl auch in Portugal erfunden. Wie angenehm langweilig geht es da hierzulande zu.

In den nächsten Tagen gibts mehr Infos zum kleinen Bruder Spaniens und den Gurken, die dort herumkurven. SInd schon spannende Stücke dabei…

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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