Leutnant Diesel

Ich bin Pazifist. Gewalt ist mir zuwider, Kriege sollte die Menschheit nur noch in Geschichtsbüchern kennen lernen. Und doch hab ich mich in einen großen, kräftigen Soldaten verschaut. In Leutnant Diesel:

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Foto: Autohaus Ausber GmbH http://www.ausber.de

Sein ziviler Name lautet übrigens Nissan Patrol 3.0 dCi XE+. Und warum Leutnant? Weil er, auch wenn man es ihm auf dem Foto nicht ansieht, einige Jahre bei der deutschen Bundeswehr gedient hat. Von 2008 bis 2009 wurden insgesamt 1050 Stück neue Nissan Patrol mit langem Radstand olivgrün foliert, mit einem Höherlegungsfahrwerk ausgestattet und beim Militär in Dienst gestellt. Nach ihrer Ausmusterung hat man ihnen die Folie wieder abgezogen und jetzt sollen sie an den Mann gebracht werden. Allein das Autohaus Ausber, einer der größten Nissan-Händler Deutschlands, bietet momentan 19 (!) Stück davon an. Alle mit ähnlichem Kilometerstand zum sehr ähnlichen Preis. Und irgendwie hat´s mir dieses Ding angetan. So sehr ich bei PKWs auf gute Ausstattung Wert lege, so cool finde ich Geländewagen, die auf´s Wesentliche reduziert sind. Ein robustes Aftermarket-Fahrwerk, eine optisch nette Rad-Reifen-Kombi und das war es dann auch. Ein echter Geländegänger braucht keine Ledersitze und kein Chrompaket.

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Foto: Autohaus Ausber GmbH http://www.ausber.de

„Grad der Patrol?“, werden treue Leser jetzt fragen. Ja, ihr habt recht, da war doch schon einmal was… Ein kurzer, weißer Patrol, der mich wollte. Aber ich ihn nicht. Warum eigentlich? Naja, damals hat er einfach nicht zu meinem Leben gepasst. Der Umstieg vom fahraktiven Legacy zum Starrachs-Trampler Patrol war bei ~ 30.000 km Autobahn im Jahr einfach nicht sehr reizvoll. Doch Lebensumstände ändern sich und damit auch die Autovorlieben. Heute würde ich ihn kaufen. Aber so ein langer Bundeswehr-Patrol ist mir noch lieber. Weil Länge läuft und Platz auch im Auto ein hohes Gut ist.

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Foto: Autohaus Ausber GmbH http://www.ausber.de

Und schaut er nicht toll aus? Man stelle ihn sich mit 255/85/16er Rädern auf schwarzer Stahlfelge, getönten Scheiben hinten und 10 Kilo Seilfett vor. Hach, wäre das friedvoll…

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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