Ein auffälliges Auto – Segen oder gar Fluch?

Der Straßenkampf geht in die nächste Runde: Fahrer A parkt aus, ohne auf den Verkehr zu achten. Fahrer B hupt, Fahrer A zeigt den Stinkefinger, Fahrer B versucht Fahrer A zu schneiden…

Solche Situationen passieren tagtäglich auch auf heimischen Straßen, jeder Autofahrer hat solche Erfahrungen schon selbst gemacht. Im englischsprachigen Raum beschreibt der Begriff „Road Rage“ die Aggression im Straßenverkehr. Wenn euch mal fad ist: Dazu gibt´s unzählige Videos auf Youtube.

Heute wurde ich Zeuge einer ähnlichen Aktion. Und dabei kam mir folgender Gedanke:

Eigentlich ist es nicht immer von Vorteil, ein auffälliges, in der jeweiligen Gegend vielleicht sogar einmaliges Auto zu fahren.

Denn wenn du dir, insbesondere in deinem Wohnort, Feinde im Straßenverkehr machst, dann bist du mit einem auffälligen Auto eine Zielscheibe für Rachegelüste aller Art.

Einen silbernen Audi A4 oder einen schwarzen Opel Astra wird man schon nach 5 Minuten nicht mehr wiedererkennen. Es sei denn, das Kennzeichen „GU-STL55“ oder „W-APLA1“ pickt drauf. 😉 Einer der letzten überlebenden Pajero L040 in 37 verschiedenen Beige-Tönen ist aber ähnlich auffällig wie ein knalloranger Lamborghini Gallardo mit türkisen Felgen. Den erkennt man auch Wochen nach dem Zwischenfall überall wieder. Das Risiko, von einem gekränkten Road-Rage-Ego die Reifen aufgestochen oder die Scheiben zerkratzt zu bekommen, ist da deutlich höher als beim dunkelgrauen Ford Focus.

Was also tun? Am besten wird sein, sich aus solchen lächerlichen Ego-Streitigkeiten raus zu halten. Auch wenn das leider nicht immer so einfach funktioniert. Auch eine blickdichte Garage ist kein Fehler. Denn in der kann die Kiste solange verschwinden, bis der Ärger verraucht und Gras über die Sache gewachsen ist. 😉

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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