… und es hat Zoom gemacht!

Das meistverkaufte SUV der Welt? Nein, nicht VWs Tiguan. Sondern der Honda CR-V!

Doch warum ist gerade der CR-V so erfolgreich in den USA und in Asien? Ich habe einem 2010 gebauten Exemplar der dritten Generation auf den Zahn gefühlt.

Der CR-V RE5, gebaut von 2007 bis 2012, ist sicherlich keine Schönheit. Insbesondere die Front mit der eigenwilligen Schnauze und dem Unterbiss erinnert ein wenig am eine englische Bulldogge. Ab der Windschutzscheibe geht´s dann eigentlich und das volvoeske Heck mit der dicken Chromspange ist durchaus gefällig geraten.

Trotzdem: Die Optik war und ist wohl eher nicht das Kaufargument Nummer 1, wenn es um den CR-V geht.

Sind es vielleicht doch die inneren Werte, die zählen?

Genau da beginnt er zu glänzen. Auch oder besonders im Vergleich mit anderen, teilweise deutlich moderneren und teureren SUVs.

Beispiel 1: Die Rücksitzbank

In zwei Teilen längs verschiebbar Die Lehne dreigeteilt mehrstufig in der Neigung verstellbar. Selbstverständlich mit drei Kopfstützen und drei Dreipunktgurten. Und einer große Mittelarmlehne mit zwei Becherhaltern. In Sachen Variabilität kommen da viele teurere SUV-Konkurrenten immer noch nicht mit.

Beispiel 2: „Simply Clever“ ist er auch

Das Brillenfach im Dachhimmel etwa wird auf halber Höhe zum integrierten Rückbank-Spionage-Spiegel. Ideal, um den weggenickten Nachwuchs zu überwachen.

Die Hecktüren öffnen im rechten Winkel. Sehr praktisch, wenn ein Kindersitz ein- oder die Uroma ausgebaut werden muss. 😉 Und durch den völlig flachen Fahrzeugboden sitzen im Fond auch drei Personen bequem.

Der freie Durchstieg ist nicht nur einer der USPs der ersten drei CR-V-Generationen, sondern  im Alltag auch äußerst praktisch. Nicht nur dann, wenn die Fahrertür zugeparkt ist. 😉

Beispiel 3: Raumausnutzung

Mit nur knapp viereinhalb Meter ist er keine 30 Zentimeter länger als ein Golf. Bietet aber fünf Erwachsenen ausreichend Bewegungsfreiheit für Kopf, Ellenbogen und Knie und dahinter blieben 530 Liter Kofferraumvolumen übrig. Mehr Platz und mehr Variabilität hat kein Konkurrent in dieser Klasse. Immer noch nicht!

Und worin liegt also jetzt das Geheimnis seiner Erfolgs?

Der CR-V ist kein Aufreißer wie der Alfa-Romeo Stelvio. Kein Linke-Spur-Macho wie der Audi Q5. Kein getarnter Sportwagen wie der BMW X3. Und kein nutzloser Livestyle-Blender wie der Range Rover Evoque. Sondern ein guter Freund, der hilft wo er nur kann und auf den einfach Verlass ist. Und irgendwann wird dann mehr daraus… 😉

Tausendmal berührt
tausendmal ist nix passiert.
Tausend und eine Fahrt
und es hat Zoom gemacht.

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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