Winterauto – Braucht das noch jemand?

Es ist Ende Oktober und auch wenn es niemand wahr haben will – der Winter steht vor der Tür. Die Zeit der Finsternis. Der salzmatschigen Straßen. Der Steinschläge. Der Rostschäden. Und der Winterautos?

Rein instinktiv denkt der Autofreak sofort an die Anschaffung eines geeigneten Winterautos, wenn der Herbst ins Land zieht. Um beim zweiten Gedanken zu merken, dass die Zeit der Winterautos in Wahrheit längst vorbei ist.

Die meisten Österreicher, die ein klassisches „Schönwetter-Sommerauto“ ihr Eigen nennen, nutzen es auch in der warmen Jahreszeit nicht als alleiniges Alltagsfahrzeug. Zu stressig der tägliche Stau in die Arbeit, zu hoch das Risiko allgegenwärtiger Hagelstürme, zu wenig kompromissbereit die am Wochenende mitfahrende Familie.

Also steht neben dem Ford Mustang Cabrio, dem Mazda 929 Coupe oder dem Audi 200 turbo sowieso auch ein Skoda Octavia, ein Honda CR-V oder ein Volvo XC60 in der Garage. Der das ganze Jahr über bewegt wird. Damit ist das Thema „Winterauto“ für den Erwerbstätigen mit 0815-Job schon einmal hinfällig.

Und was macht die Ausnahme von der Regel? Was macht jemand, der nicht tagtäglich in die Arbeit pendeln muss? Was macht jemand wie ich?

Im letzten Winter 2016/17 hab ich mir ein Winterauto (<- Nachlesen!) besorgt. Mit dem ich von Oktober16 bis Ende Februar17 ganze 1600km zurückgelegt habe. 😉 Natürlich nicht ohne vorher noch groß (Zahnriemen, Bremsen, Achsmanschetten etc.) in meinen Seelenfrieden zu investieren. Mein Alltagsauto hat sich in der Zwischenzeit im Carport die Bremsen fest gestanden. Zwei neue Bremssättel waren fällig. Ergo rechnet sich ein Winterauto bei all den zusätzlichen Kosten für mich einfach nicht.

Investiert besser in eine professionelle Unterboden- und Hohlraumversiegelung bei eurem Alltagsauto. Das kostet weit weniger als irgend eine Gurke, die ihr im Herbst kauft und im Frühling wieder loswerden müsst.

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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