Blick ins Archiv 3: Selbstgeschossenes

Nach den ersten beiden Artikeln mit dem Titel „Blick ins Archiv“, in denen ich euch interessante Netzfundstücke und Selbstgeschossenes gezeigt habe, möchte ich nun auf Wunsch einiger Leser zum dritten Mal mein Archiv öffnen und wieder ein paar interessante und/oder skurrile Fotos zeigen, die ich selbst machen konnte.

Los geht´s gleich mit dem großen Aufreger. Ich weiß, man soll die Wörthersee-Gang nicht ernst nehmen, dafür sorgen sie schon selbst. Aber dieser Heckscheibenaufkleber, von mir im letzten Winter in der Obersteiermark erwischt, regt mich immer noch auf! Jeder, der die Bilder von in Panik springenden New Yorkern noch im Kopf hat, weiß was ich meine…

Nun wirds aber Zeit für die erfreulichen Dinge des Lebens. Zum Einstand ein W140, den ich letzten Herbst in der Nachbarschaft gesehen habe. Aufgefallen ist er mir aufgrund seines exzellenten Pflegezustands und seiner originalen Radkappen. Selten beim 500SE. Kein Rost, keine Steinschläge auf der Haube, der Wagen stand so gut da, dass ich mir den Kilometerstand anschauen musste. Zum Glück hatten die frühen W140 noch analoge Anzeigen und da stand 0 3 7 5 9 2!

Kennt ihr diese selbstklebenden Buchstaben, die es bei Ebay gibt? Manch Mitbürger mit Migrationshintergrund weißt damit auf seine Herkunft hin, serienmäßige Schriftzüge werden durch www-Adressen ersetzt und manch Autobesitzer wertet seinen Wagen mit einer phantasievollen Modellbezeichnung auf. So wie der Rumäne mit seinem Voiager. Den es auch von Plymount gab. Oder so. 😉

„Ein Lloyd erfreut“, das waren noch Werbesprüche, die ins Ohr gehen, einen Schmunzler aufs Gesicht zaubern und doch der Wahrheit entsprechen. Damals erfreute er Roller- oder Radfahrer mit einer bis dahin nicht gekannten Mobilität und heute freuen sich Passanten mindestens genauso über einen Lloyd im Straßenbild. Mit „Urban proof“ hätte man damals wohl nichts gerissen…

Zwei große Schrauben fehlen noch, die an den Kotflügeln rausstehen, dann wäre der Volvo 850 Sondermodell Frankenstein komplett. Das kommt heraus, wenn jemand Ersatzteile für seinen verunfallten Wagen kauft und nicht aufs Baujahr achtet. Der perfekte Fluchtwagen für die Mafia, man stelle sich die Verwirrung bei Tatzeugen nach einem Banküberfall vor. „Es war ganz sicher ein früher 850er Volvo, vor dem Facelift!“ „Nein, ein Facelift-850er war´s, ich habs genau gesehen!“

Vielleicht öffne ich mein Archiv noch einmal für einen vierten Teil. Wenn ihr Wünsche habt, schickt sie mir an themenvorschlag@gmx.at.

Lukas

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Über Lukas

Ein Steirer, der gern lenkt und dabei denkt.
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